Sparbuch

Ein Sparbuch ist ein Bankkonto, das hauptsächlich dafür genutzt wird, etwas anzusparen. Man kann es auch einfach nur Sparkonto nennen. Die meisten Banken geben jedoch ein Buch oder Heft dazu, in dem genau aufgezeichnet wird, was auf dem Konto deponiert wird bzw. abgezogen, daher der Name Sparbuch. Heute wird diese Papierarbeit jedoch schon größtenteils eingespart und man kann einfach über das Internet oder aber durch Bankauszüge, die man monatlich zugesandt bekommt, kontrollieren, wie die Bewegungen auf dem Sparkonto verlaufen. Das Sparbuch kann ein Namens- oder Überbringersparbuch sein. Ersteres läuft auf einen oder mehrere Namen, die die Transaktionen durchführen können. Zweiteres ist ähnlich eines Wertpapiers und kann formlos übertragen werden. Nachteilig ist hier jedoch, dass jede Person, die das Überbringersparbuch in die Hand bekommt, auch Transaktionen machen kann.

Im Vergleich zu anderen Konten der Bank, bietet das Sparkonto eher sehr geringe Zinsen. Zinsen werden zumeist gemäß der Spareinlage gezahlt. Setzt man den Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum fest, verfügt der Gläubiger nicht über sein Geld. Im Vergleich zu anderen Anlagen ist der Zinssatz doch extrem niedrig. In den meisten Fällen zahlt man nichts für das deponieren oder auch Abziehen des Geldes.

Man kann, sofern ein anderes Konto wie beispielsweise Girokonto besteht, auch eine monatliche Anweisung machen, dass automatisch eine bestimmte Summe auf das Sparbuch angelegt wird. Das Sparbuch bzw. Spareinlagen sind die sicherste Möglichkeit, sein Geld zu deponieren, da Zins und Einlage garantiert sind. Sie unterliegen der Einlagensicherung und werden in jedem Fall komplett zurückgezahlt.