Prepaid - Karte
Zu den Kreditkarten - wenn auch eher im weitläufigen Sinne - gehören die Prepaid-Karten. Sie gibt eine Sicherheit, dass nicht mehr ausgegeben werden kann, als sich auf dieser Karte befindet. Sie läuft also eher auf Guthabenbasis. Das ist besonders vorteilhaft für Menschen, die den Umgang mit Geld lernen müssen - Jugendliche beispielsweise oder wer sich hoch verschuldet hat und nur einen bestimmten Betrag ausgeben darf im Monat.
Wer eine Prepaid-Karte für sich eröffnen möchte, braucht zunächst ein Girokonto. Dieses wird als Sicherheit beziehungsweise als Geldeinzahlungsquelle genutzt. Nun kann der Kartenhalter entweder jeden Monat automatisch eine bestimmte Summe auf seine Prepaid-Karte überweisen lassen oder auch selber eine Summe einzahlen. Diese kann auch nicht überzogen werden - ist die Karte leer, ist sie nicht mehr einsatzfähig und muss erst wieder aufgeladen werden.
Da hier kein Geld überzogen, kein Kredit genommen wird, ist es eine sehr sichere Möglichkeit, mit der Kreditkarte zu zahlen. Diejenigen, die bei der Schufa auf die Negativliste gelangt sind, haben hiermit eine Chance, schneller wieder in eine glaubwürdige Position zu geraten und eine 'richtige' Kreditkarte anzufragen.
Nachteilig ist hierbei, dass für vieles eine Gebühr anfällt. Hier gilt es, sich vorher genau zu erkundigen. Jede Transaktion kann kosten, Aufladen und jede Nutzung oder auch eine Bankbeteiligung von 1,5 % des Umsatzes. Eine einmalige Jahresgebühr wäre hier am günstigsten. Abzug von Bargeld am Automaten kann ebenfalls hohe Gebühren bergen.

