Aktiendepot

Eine Aktie ist ein Wertbrief, der den Anteil an einer Gesellschaft gibt und ein Bruchteil eines Grundkapitals. Durch Aktien kann ein Aktionär sein eigenes Kapital verbessern, aber auch verlieren. Dabei gibt es die verschiedensten Aktien, die sich darunter unterscheiden, dass sie zu kleinen oder weltgrößten Konzernen gehören, sie auf lange Sicht oder aber auch auf kurze gekauft werden können und dass das zu investierende Kapital von sehr wenig bis in die Millionen steigen kann.

Die Gesellschaften, die ihr Grundkapital mit Aktien belegen, nennen sich AG oder KGaA (Aktiengesellschaft und Kommanditgesellschaft auf Aktien). Dabei kann die Firma verschiedene Aktien ausgeben: Stammaktien und Vorzugsaktien haben ein Stimmrecht, Inhaberaktien und Namensaktien - die es auch als vinkulierte Namensaktien gibt - besitzen eine Übertragbarkeit. Zu dem gibt es alte Aktien und junge Aktien. Nennbetragsaktien und Stückaktien haben einen Unternehmensanteil. Verbundaktien sind eine Sonderform.

In der Geschichte ist die älteste Aktie überhaupt von 1288 und 'wertbriefte' einen Teil der schwedischen Kupfermine Falun. Die Vereinigte Ostindische Kompanie, die aus einem Zusammenschluss aus mehreren Firmen bestand, war die erste Kompanie an europäischer Börse. In Deutschland wurde die erste Aktie 1809 von der Dillinger Hütte - eine Eisenhütte mit Schmelzofen - vergeben. Die Clearstream Banking AG ist in Deutschland die Wertpapiersammelbank, die die Aktien verwaltet.

Aktien sind eine gute Geldanlage. Jedoch muss man sich mit dem Thema beschäftigen, kalkulieren und orientiert sein, wie die wirtschaftliche Lage sich entwickelt. Spekulanten können hier das große Geld machen, aber man kann auch sehr viel Geld verlieren. Eine gute Beratung ist für alle Laien wichtig, bevor sie ihr Geld auf diese Weise anlegen.